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 | Rückblick Hundesporttage 2010 |
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Rückblick Hundesporttage 2010
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Nun sind sie leider schon wieder vorbei, unsere Hundesporttage. Viel Herzblut, Ideen und Arbeit haben wir investiert mit dem Ziel, unseren Teilnehmern und Besuchern ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zu bieten. Beim Aufbau mussten wir schon improvisieren. Es fielen kurzfristig drei Helfer krankheitshalber aus und der ganze Terminplan wurde auf den Kopf gestellt. Dabei hatten wir dieses Jahr geplant, uns am Freitag zu christlicher Zeit schlafen zu legen. Was soll ich dazu sagen: „Es wurde natürlich nichts daraus.„ Nur dank der spontanen Mithilfe von Rennteilnehmern war es möglich, den Biathlon durchführen zu können.
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Für Samstag hatten sich nur drei Diensthundeführer im Voraus angemeldet. Deshalb und wegen der Schwierigkeiten beim Aufbau entschlossen wir uns, mit dem Rennen zwei Stunden später zu beginnen. Niemand war wohl wirklich darüber wütend. Samstag früh um halb sechs erinnerten uns mehrere Wecker daran, dass wir schon bald Besuch haben würden. Also kämpften wir uns aus den (warmen!) Federn und streckten vorsichtig unsere Nasen vor die Tür. Als Erster Andreas. Er meldete: „Kein Schnee, aber kalt!„ Ha! Das hatten wir auch schon gemerkt! Fünf Minuten später Christophes. Zitat: „Es schneit wie ne more. Sch . . . . ade!!!„
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Und Petrus hat im Akkord gearbeitet. Innert kurzer Zeit hatten wir eine beachtliche Menge Schnee. Die Streckenmarkierung war zeitweise eingeschneit und kaum mehr sichtbar. Pylonen waren nur noch als weisse Kügelchen erkennbar, das überwiegend weisse Trassierband teils gar nicht mehr.
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Mehrere Biathlonläufer mussten sich ihren Weg durch einen regelrechten Schneesturm suchen. Wir waren dankbar, dass alle ohne Unfall ins Ziel fanden. Stellenweise gab es wegen des Wetters recht gefährliche Passagen. Positiv war der Einsatz der SSG, die uns für den Diensthundebiathlon den Schiessstand öffnete, drei Schützenmeister zur Verfügung stellte, die Pistolen, Munition und die Schiessblätter organisierte und die Läufer beim Schiessen des obligatorischen Programms für 9mm Pistolen unterstützte. Unsere Diensthundeführer waren begeistert!
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Am Sonntag begann das Rennen einigermassen nach Zeitplan. Durch die Kälte und die hohe Schneedecke wurde der Rennteil des Saccomilitarys auf den Strassen geführt, weil dort weniger Schnee lag. Auch der Hindernisparcours wurde den Wetterverhältnissen angepasst. Daher werden unsere Teilnehmer einige Stationen erst nächstes Jahr befahren können. „Schade, ich hatte mich schon darauf gefreut, euch zuzusehen.„ Entschädigt hat mich dafür der Anblick der Parcoursposten, welche die Saccos schieben mussten, weil die Hunde allein kaum vorwärts kamen.
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Das Wetter war besser, aber auch kälter. Das merkte jeder, der bei der Festwirtschaft vorbeischaute. Dort lag doch tatsächlich eine Flasche Eistee zum auftauen auf dem Grill! Wer Mineralwasser bestellte konnte zusehen, wie sein Getränk während dem Einschenken in den Becher zu Eisstückchen gefror. Um 13.00 Uhr wollten wir unseren Gästen Dog Frisbee zeigen. Wegen der aufkommenden Bise fiel die Vorführung leider aus. Die Mitglieder von Mondioring Schweiz waren aber bereits vorort und begannen mit ihrer Vorführung eine Stunde früher. Wir hatten das Glück, einen Border Collie und einen Weimaraner im Mondioring zu sehen. Absolute Ausnahmerassen in dieser Sportart.
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Hans und Stefan besuchten uns mit ihren vier nordischen Hunden und zeigten allen was abgeht, wenn vier kräftige Hunde nur an der Zugleine vor dem Wagen laufen. Stefan fuhr die Rennstrecke nach dem offiziellen Rennen und hinterliess bei allen einen bleibenden Eindruck.
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Als echte Highlights erwiesen sich Regula, die beide Strecken per Ski fuhr sowie drei „schräge Vögel„, die in voller Fastnachtskostümierung zum Rennen antraten. Sogar die Saccos waren passend zurechtgemacht. Echt super!!!
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Der letzte Wettbewerb lief erst harzig an. „Dr schnällscht Hund vo Brugg„ war ursprünglich als Zuschauerwettbewerb ausgeschrieben. Diese Kategorie war wegen des garstigen Wetters aber nur sehr spärlich vertreten. So konnte jeder daran teilnehmen, der Interesse zeigte.
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Kaum war der erste Hund gestartet und allen klar war wie es lief, hatte meine kleine Assistentin Nathalie alle Hände voll zu tun, die Nachmeldungen aufzuschreiben. Zwölf Hunde massen sich nacheinander auf einer Strecke von ungefähr 60 Metern.
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Mit Ausnahme dieses Wettbewerbes für den es „nur„ einen ersten Preis in Form einer Tafel gab, erhielten alle Rennteilnehmer wie immer einen Preis und eine Erinnerungsmedaille. Die ersten drei Ränge in jeder Kategorie durften zudem einen Pokal nach Hause tragen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Hundesporttage wirklich einzigartig waren. Das Wetter verlangte uns einiges an Stehvermögen und Improvisation ab. Auch alle Rennteilnehmer, Helfer, Standbetreiber und Besucher bewiesen echten Sportsgeist.
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All denen, die uns an diesem Wochenende in irgendeiner Weise unterstützt oder geholfen haben und die trotz der gefährlichen Strassen an unserem Anlass teilgenommen haben, möchte ich im Namen der Organisatoren ein riiiiiiiiiiiesiges Danke schicken. Ihr ermutigt uns, weiterzumachen und gebt uns das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Das Gastophe Team freut sich schon auf nächstes Jahr. Und Ihr . . . . ?
Gabriela Gorgerat
OK-Präsidentin
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Hundesporttag 2010
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